Wurmbefall bei Haustieren

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Würmer, die Hunde und Katzen befallen, sind Parasiten. Sie ernähren sich auf unterschiedliche Weise von ihrem Wirt. Beispielsweise können sie aus der Nahrung des Haustieres wichtige Nährstoffe entziehen und dem Tier so essenzielle Nahrungsbestandteile vorenthalten. Zumeist leben die erwachsenen Würmer im Dünn- und/oder Dickdarm des Tieres. Haustiere können von Würmern befallen sein, ohne dass Sie es merken. Beinah alle Hunde und Katzen durchlaufen in ihrem Leben eine Infektion mit Würmern. In erster Linie hat man es mit Rundwürmern, Bandwürmern, Hakenwürmern, Herz- und Peitschenwürmern und Spulwürmern zu tun.

welche Symptome zeigen Haustiere mit WurmbefallSymptome

Die gesundheitlichen Schäden, die Würmer bei Hunden und Katzen hervorrufen, sind sehr unterschiedlich und hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres ab.

  • Allgemeine Schwächung des Tieres und dessen Abwehrsystems
  • Glanzloses, struppiges Fell
  • Gewichtsverlust
  • Aufgeblähter Bauch (Wurmbauch)
  • Verminderte Fruchtbarkeit und Leistungsfähigkeit
  • Dermatitis und Anämie
  • Sichtbare Wurmteile im Kot
  • Erbrechen
  • Blutarmut
  • Blut im Kot
  • Schlechte Wundheilung
  • Leistungsminderung
  • Husten
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall

Bei Jungtieren kann ein massiver Befall der Tiere sogar zum Tod führen.

Gefahr für den Menschen

Die Infektion mit Würmern kann beim Menschen zu schweren Organstörungen und -schäden führen, die sogar tödlich verlaufen können. Bei einer unbehandelten Bandwurminfektion können Bauchschmerzen, blutig-schleimiger Durchfall, Gewichtsverlust, Störung der Leberfunktion, Atrophie und Embolien auftreten.

Wurmbefall verhindern

Wurmbefall kann am besten verhindert werden, wenn Hunde und Katzen regelmäßig alle 3-4 Monate prophylaktisch – entwurmt werden. Damit schützen Sie Ihr Haustier optimal vor den Gefahren der Wurminfektion und reduzieren die Verseuchung der Umwelt mit infektiösen Wurmeiern. Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner keinen Kot anderer Tiere aufnimmt. Untersuchen Sie Ihr Tier regelmäßig auf Flohbefall, denn Flöhe können den gefährlichen Bandwurm übertragen.

Bis zur 12. Woche wird empfohlen, die Vierbeiner alle zwei Wochen zu entwurmen und dann alle drei Monate. Sollte das Haustier allerdings Symptome eines Befalls zeigen oder z.B. häufiger Mäuse oder Ratten fangen, sind weitere Entwurmungen nötig. Bei Ihrem Tierarzt erfahren Sie genaueres über die verschiedenen Entwurmungsmittel.

 

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