Woher kommen Gliederschmerzen und wie kann man sie lindern?

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Unter Gliederschmerzen versteht man allgemein jeden Schmerz, der von den Extremitäten (Arme und Beine) des Menschen ausgeht. Dabei handelt es sich meist um ein kombiniertes Schmerzempfinden, das sich aus einzelnen Empfindungen aus den Muskeln (Muskelschmerzen werden als Myalgien bezeichnet), Knochen und Gelenken zusammensetzt. Patienten nehmen Gliederschmerzen sehr unterschiedlich wahr: sie können leicht oder extrem stark sein, beständig oder ab und zu auftreten. Symptome neben den Schmerzen an Muskeln und Gelenken sind oft Fieber, Kopfschmerzen sowie allgemeine Abgeschlagenheit. Betroffene spüren die Schmerzen nicht nur bei Bewegungen, sondern auch in ruhenden Positionen.

Ursachen für schmerzende Glieder

Was tun bei Gliederschmerzen?

Die Ursachen für Gliederschmerzen können unterschiedlichster Natur sein. Nicht selten treten die genannten Symptome im Zusammenhang mit einem grippalen Infekt oder einer Grippe auf. Einige Frauen klagen auch Tage vor ihrer Menstruation über verstärkte Gliederschmerzen. Mediziner sehen als mögliche Ursache auch eine ungesunde und einseitige Ernährung. Die genauen Gründe von Gliederschmerzen sind so vielfältig, dass es ratsam ist, mit seinen Beschwerden zum Hausarzt zu gehen. So können Sie sicher sein, dass es sich beispielsweise nicht um einen Zeckenbiss handelt. Denn auch eine Infektion mit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) kann extreme Gliederschmerzen auslösen. Auch Krankheiten wie Bronchitis, Arthrose, Wundstarrkrampf, Thrombose und Gicht sind für Gliederschmerzen verantwortlich.

Tipps gegen Gliederschmerzen bei einem grippalen Infekt

Wenn Ihr Hausarzt eine ernsthafte Erkrankung ausschließt, und es sich bei Ihren Beschwerden um Schmerzen handelt, die auf Grund eines grippalen Infektes ausgelöst werden, können die unangenehmen Schmerzen mit einigen Maßnahmen schnell gelindert werden.

  • Einreiben: Mehrmals am Tag die betroffenen Gliedmaßen mit Franzbranntwein einreiben – das kühlt, erfrischt und lindert den Schmerz. Auch Arnika- oder Lavendelöl sagt man eine wohltuende Wirkung nach.
  • Erkältungsbad: Füllen Sie Ihre Badewanne mit angenehm warmem Wasser und geben Sie einen Badewasserzusatz oder ein ätherisches Öl hinzu. Vorsicht: Bei Fieber auf ein Bad verzichten.
  • Fieber senken: Bei hohem Fieber kann ein fiebersenkendes Medikament (Tablette, Zäpfchen oder Saft) verabreicht werden.
  • Umstellung der Ernährung: Viel Obst und Gemüse essen und sich ausgewogen ernähren.
  • Flüssigkeitszufuhr: Viel Trinken, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers auszugleichen.
  • Tees: Erkältungstees stellt eine Zusammenstellung verschiedener Kräuter und Blüten dar. Besonders Kamillen- und Lindenblüten oder Salbeiblätter besitzen eine heilende Wirkung.

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