Wie hört man mit dem Rauchen auf?

Autor:   ·  

Die meisten Raucher wünschen sich, mit dem gesundheitsgefährdenden Laster Rauchen aufhören zu können. Doch viele schaffen es nicht, den Rauchverzicht langfristig durchzuhalten. Dass es nicht einfach ist, ist unbestritten. Doch es gibt Mittel, Wege und Methoden vom Glimmstängel loszukommen – und das für immer.

Durchatmen und Aufhören mit dem RauchenMethoden zur Rauchentwöhnung

Viele Raucher versuchen erst einmal alleine, vom Glimmstängel loszukommen. Doch Studien besagen, dass die Erfolgsquote ohne Unterstützung beim ersten Versuch bei unter 10 Prozent liegt. Auch die Rauchentwöhnung durch sukzessiv abnehmenden Tabakkonsum ist statistisch nicht der erfolgversprechendste Weg, da die psychische Abhängigkeit immer noch aufrechterhalten wird. Experten sind sich einig, dass die sogenannte Schlusspunkt-Methode – von einem auf den anderen Tag aufhören – für die meisten Betroffenen den größten Erfolg bringt. Mittlerweile gibt es auch viele Mittel und Strategien, um die Nikotinentwöhnung zu erleichtern.

Gruppentherapie

Sie sind nicht alleine! Besuchen Sie beispielsweise verhaltenstherapeutische Entwöhnungsprogramme in Form von Kursen. Statistisch gesehen ist die Erfolgsquote bei Gruppentherapien (z.B. in den universitären Raucherambulanzen) dauerhaft rauchfrei zu bleiben sehr hoch. Denn die Gruppe bietet Rückhalt. Zudem wird eine Art sozialer Druck ausgeübt, der durchaus hilfreich sein kann, durchzuhalten.

Nikotinersatz

Die Entwöhnung kann durch Nikotinersatzpräparate in Form von Kaugummis, Pflastern oder Lutschtabletten erleichtert werden. Diese geben regelmäßig Nikotin ab und lindern die Entzugserscheinungen. Solche Präparate sind in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Lassen Sie sich dort auch gleich über mögliche Nebenwirkungen aufklären.

Alternative Wege

Alternativen Therapien gibt es viele, z.B. Akupunktur, Hypnose, progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Der Nutzen ist zwar wissenschaftlich nicht belegt, doch einige ehemaligen Raucher schwören darauf. Am besten Sie informieren sich sowohl bei Ihrem Hausarzt als auch bei Ihrem Apotheker.

Der Wille zum Aufhören

Bei all den zahlreichen verschiedenen Ansätzen, rauchfrei zu werden und v.a. auch zu bleiben, ist die innere Einstellung der wichtigste Faktor. Natürlich gibt es viele Gründe, das Rauchen aufzugeben wie beispielsweise: die eigene Gesundheit, die Belastung von Freunden und Familie durch das Passivrauchen sowie die Kosten. Doch eine Sucht kann mit rationalem Verstand nicht besiegt werden. Nur wenn der absolute Wille da ist, vom Glimmstängel loszukommen, haben Sie auch eine große Chance, die Sucht zu überwinden. Denn – davon sind Mediziner überzeugt – jeder kann mit dem Rauchen aufhören.

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird niemals veröffentlicht oder verteilt.