Was hilft gegen Halsschmerzen?

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Bei Halsschmerzen liegt eine Infektion der oberen Luftwege durch Viren oder Bakterien vor: Die Schleimhäute im Halsraum werden dadurch angegriffen, sie schwellen an, sind gerötet und schmerzen. Die Ursachen für Halsschmerzen sind unterschiedlich: Sie können auf eine sich anbahnende Erkältung hinweisen, sich zu einer Rachenentzündung entwickeln oder Vorzeichen einer Grippe sein. In den meisten Fällen sind Halsschmerzen jedoch harmlos und lassen sich zu Hause in wenigen Tagen kurieren.

Halsschmerzen bekämpfen

Diese Hausmittel lindern den Schmerz und bekämpfen die Symptome

Viel trinken: Ausreichend Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und unterstützt sie dadurch bei der Abwehr der Erreger. Besonders wohltuend ist warmer Tee mit Honig. Tipp: Salbei- und Kamillentee wirken desinfizierend und können bereits bei ersten Anzeichen für Halsschmerzen getrunken werden.

Inhalieren: Zwei bis dreimal täglich inhalieren über heißem Dampf befeuchtet die Schleimhäute und befreit die Bronchien. Kamillenzusatz wirkt entzündungshemmend.

Gurgeln: Auch regelmäßiges Gurgeln mit Salzwasser, Kamillen- oder Salbeitee befeuchtet die Schleimhäute und desinfiziert gleichzeitig. Bei starken Schmerzen wirken Gurgeln und Inhalieren wohltuend und schmerzlindernd.

Wickel: Ganz wichtig bei Halsschmerzen ist auch, dass Sie sich warmhalten, um die Abwehrkräfte zu unterstützen. Dazu ein angefeuchtetes Handtuch um den Hals wickeln und darüber ein trockenes Tuch sowie einen warmen Schal legen. Anschließend gut abtrocken!

Bonbons lutschen: Das Lutschen von Bonbons befeuchtet durch den erhöhten Speichelfluss und das stetige Schlucken die Schleimhäute. Inhaltsstoffe wie Isländisch Moos, Salze oder Salbei wirken schmerzlindernd.

Weitere Tipps:

  • Luftbefeuchter im Wohnraum aufstellen
  • Ausreichen Schlaf und Ruhe
  • Nicht rauchen
  • Auf gesunde Ernährung achten

Wann zum Arzt?

Halsschmerzen sind zwar unangenehm, normalerweise aber kein Grund zur Sorge. Nehmen Sie Halsschmerzen jedoch ernst: Klingen die Beschwerden nach rund drei Tagen nicht ab oder kommen Fieber und starke Schluckbeschwerden hinzu, gehen Sie zu Ihrem Arzt.

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