Was hilft bei Migräne?

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Migräne gilt als eine neurobiologisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns. Oft wird sie vererbt und tritt bereits im Jugendalter auf. Charakteristisch für eine Migräne sind pulsierende, stechende und anfallartige Kopfschmerzen. Oft kündigt sich Migräne dabei durch Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Taubheitsgefühlen oder einer Aura (Wahrnehmungs- und Sehstörungen) an. Wie oft und wie stark eine Migräne auftritt, ist von Patient zu Patient unterschiedlich – meist klingen die Beschwerden jedoch nach vier bis 72 Stunden ab.

Sick in bed

Selbsthilfe bei Migräne

Die Ursachen von Migräne sind weitgehend ungeklärt. Im Fall einer Migräne gilt es deshalb vor allem, die Kopfschmerzen zu lindern. Viele Migränepatienten erkennen beginnende Symptome schnell und können entsprechend reagieren:

  • Bereits bevor der Schmerz auftritt, können nach Absprache mit dem Arzt Schmerzmittel eingenommen werden
  • Trinken Sie ausreichend
  • Legen Sie sich wenn möglich hin und versuchen Sie, in einem abgedunkelten, ruhigen und gut gelüfteten Raum etwas zu schlafen
  • Kühlen Sie Stirn und Nacken, massieren Sie die Schläfen mit ätherischen Ölen
  • Ein Vollbad hilft, die Muskeln zu entspannen

Migräne vorbeugen

Stress und starke Emotionen gelten als eine der häufigsten Ursachen von Migräne. Migränepatienten wird deshalb empfohlen, Stress möglichst zu vermeiden, auf einen gleichmäßigen Tages- und Essrhythmus zu achten, viel zu schlafen und für ausreichend Ausgleich im Alltag zu sorgen – hier helfen Bewegung an der frischen Luft, Sport und gezielte Entspannungsübungen. Auch eine gesunde Ernährung kann helfen, Migräne vorzubeugen. Da auch Hormonstörungen als Ursache einer Migräne infrage kommen können, sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Frauenärztin über mögliche Ursachen und die richtige Einnahme von Hormonpräparaten. Lassen Sie auch feststellen, ob Sie unter Magnesiummangel leiden.

Tipp: Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch. Dies kann helfen, Anzeichen, Regelmäßigkeiten und mögliche Auslöser (Trigger) der Migräne zu erkennen.

Wichtig: Besprechen Sie das Auftreten Ihrer Migräne und Behandlungsmöglichkeiten unbedingt mit Ihrem Arzt!

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