Wadenkrämpfen vorbeugen

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Sie kommen oft plötzlich und schmerzen dafür umso mehr: Bei Wadenkrämpfen wird der Reiz von den Nerven nicht mehr richtig auf den Muskel übertragen – der Muskel erhält eine falsche Nerveninformation und verkrampft. Da hilft oft nur, die Fußspitze in Richtung Schienbein zu ziehen und die Wadenmuskulatur vorsichtig zu dehnen. Die Ursachen von Wadenkrämpfen reichen von überanstrengten Muskeln über einen gestörten Flüssigkeits- und Mineralhaushalt bis hin zu Hormon- und Stoffwechselveränderungen, beispielsweise während der Schwangerschaft. Ein häufiger Grund ist auch Magnesiummangel – Magnesium ist für die normale Muskelfunktion und damit für ein gutes Verhältnis zwischen An- und Entspannung der Muskeln unerlässlich.

Wadenkrämpfe

So beugen Sie Wadenkrämpfen vor

Kurbeln Sie Ihre Durchblutung an, um Wadenkrämpfen vorzubeugen: Regelmäßige Bewegung, moderater Sport, Lockerungsmassagen und Wechselduschen sind hierfür bestens geeignet. Bewegen Sie Ihre Beinmuskulatur immer wieder – besonders an langen Arbeitstagen im Büro! Wer anfällig ist für Wadenkrämpfe in der Nacht kann diesen mit warmen Socken an den Füßen vorbeugen.

Weitere Tipps:

  • Bequemes Schuhwerk tragen – hohe Absätze sind ein erhöhtes Risiko für Wadenkrämpfe
  • Abrupte Temperaturwechsel – besonders im Sommer – vermeiden
  • Ausgewogen ernähren, um ausreichend Magnesium über die Nahrung aufzunehmen: Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und grünes Gemüse sind besonders reich an Magnesium
  • Stress vermeiden, denn in Stresssituationen verbraucht der Körper besonders viel Magnesium

Wadenkrämpfe beim Sport vermeiden

Die erste Regel für Sportler: vor dem Sport warm machen und gut dehnen! Trainieren Sie intensiv, legen Sie am besten mehrere Pausen ein, um Wadenkrämpfen vorzubeugen. Auch Ausgleichübungen und eine gezielte Dehnung der Waden verhindert Wadenkrämpfe. Steigern Sie Ihr Training nur langsam. Schwimmer sollten darauf achten, den Körper langsam an die Wassertemperatur zu gewöhnen. Trinken Sie viel – am besten Wasser mit Mineralstoffen – um einen Flüssigkeitsverlust beim Sport auszugleichen und die Durchblutung der Muskeln anzukurbeln.

Hinweis: Nehmen Sie Magnesiumpräparate am besten in Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Treten die Wadenkrämpfe ungewöhnlich oft auf, konsultieren Sie einen Arzt!

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