Tipps für gesunde Venen

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Venen transportieren täglich rund 7.000 Liter sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Besonders beansprucht werden dabei die Beinvenen, denn die Arbeit der Venen wird durch eine sogenannte Muskelpumpe der Beinmuskulatur unterstützt. Leider sind Venen-Erkrankungen keine Seltenheit: Lässt die Leistungsfähigkeit der Venen nach, staut sich das Blut in den Beinen. Dies kann nicht nur Krampfadern oder Venenentzündungen zur Folge haben, sondern auch Thrombose begünstigen. Mit diesen Tipps sorgen Sie für gesunde Venen.

Venenerkrankung vorbeugen

Ausreichend bewegen

Bindegewebsschwäche und Bewegungsmangel sind Gift für Ihre Venen – Bewegung ist deshalb das A und O für gesunde Venen. Eine Faustregel besagt: Lieber Laufen und Liegen, Statt Sitzen und Stehen. Lassen Sie das Auto also so oft es geht stehen, gehen Sie zu Fuß und sorgen Sie für ausreichend Bewegung im Alltag. Auch Gymnastikübungen wie Beinkreisen sowie Strecken und Beugen der Füße ist eine Wohltat für Ihre Beine. Das An- und Entspannen der Beinmuskulatur wirkt wir(e) eine natürliche Venenpumpe. Sind die Beine abends schwer, legen Sie sie entspannt hoch.

Durchblutung anregen

Wechselduschen und kalte Güsse am Morgen regen die Durchblutung an: Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, was den Bluttransport erleichtert und die Venenwände trainiert. Auch Aquagymnastik fördert die Venentätigkeit und schont dabei die Gelenke.

Weitere Tipps für gesunde Venen

  • Vermeiden Sie Strümpfe mit engem Bund und unbequeme Schuhe
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden
  • Ausreichend Wasser und wenig Alkohol trinken!
  • Vitamin C beugt der Blutgerinnung vor

Wann zum Arzt?

Erste Anzeichen für Venenschwäche sind schwere Beine, Krämpfe, deutlich hervortretende Venen, Krampfadern und angeschwollene Knöcheln. Gehen Sie bei anhaltenden Beschwerden auf jeden Fall zum Arzt! Sprechen Sie auch das Tragen von Stützstrümpfen oder Venenbinden mit einem Fachmann ab.

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