Bluthochdruck – welche Sportarten sind geeignet?

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Auch wenn Sport Puls und Blutdruck in die Höhe gehen lässt, sollte man bei Bluthochdruck (Hypertonie) keinen Bogen um Bewegung und Sport machen. Regelmäßiges Training senkt den Bluthochdruck – und beugt damit einen Herzinfarkt, die Schädigung von Gefäßen oder einen Schlafanfall vor. Sport bei Bluthochdruck kann sich auch positiv auf die Medikamenteneinstellung auswirken.Sport bei Bluthochdruck

Sanftes Ausdauertraining bei Bluthochdruck

Bei Bluthochdruck  sind vor allem Sportarten geeignet, welche die Ausdauer sanft trainieren. Damit stärken Sie das Herz-Kreislauf-System und die Herzleistung und verbessern Ihre Blutfettwerte. Geeignete Sportarten sind beispielsweise Nordic Walking, Schwimmen, Joggen, Fahrradfahren oder auch Inline Skating oder Tanzen. Wichtig ist, dass regelmäßig trainiert wird – Experten empfehlen drei- bis fünfmal pro Woche eine halbe Stunde. Wer bei Bluthochdruck Ausdauersport treibt, sollte Folgendes beachten:

  • Belastung sollte den Puls nicht zu stark in die Höhe treiben
  • Training langsam steigern
  • Nicht unter Wettkampfbedingungen trainieren, um den Körper nicht zu sehr zu belasten

Moderates Krafttraining

Idealerweise wird das Ausdauertraining durch ein Krafttraining zum Muskelaufbau ergänzt, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Auch hier geht es bei Blutdruckpatienten nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein moderates Training für den gesamten Körper. Vermeiden sollten Sie Sportarten, die einen hohen Krafteinsatz fordern und damit Blutdruckspitzen zur Folge haben. Dazu zählen Gewichtheben, Boxen oder Bodybuilding.

Mannschaftssport für junge Bluthochdruckpatient

Jüngere Patienten können Ihre Fitness auch durch Mannschaftssportarten wie Tennis, Badminton, Fußball oder Handball steigern. Wer unter starker Hypertonie leidet, sollte hier jedoch vorsichtig sein und vorher mit einem Arzt sprechen.

Wichtig: Leiden Sie unter starker Hypertonie oder haben sehr lange keinen Sport getrieben, sollten Sie das Training unbedingt mit Ihrem Arzt absprechen, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Nehmen Sie auch keine eigenmächtigen Änderungen an Ihrer Medikamentierung vor und lassen Sie sich regelmäßig untersuchen.

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