Sport trotz chronischer Verletzungen

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Egal ob Tennisarm oder chronische Verletzungen an Knie und Sprunggelenk – Sportverletzungen sind nicht nur unangenehm, sie sind auch ein Warnsignal des Körpers, das auf Fehl- und Überbelastung aufmerksam macht.

Sporttreiben trotz Verletzung

Was sind chronische Verletzungen?

Chronische Verletzungen sind meist eine Folge von schlecht geheilten, akuten Verletzungen. Aber auch Fehl- und Überbelastungen durch Überanstrengen und falsche Technik rufen chronische Verletzungen hervor. Dies führt langfristig zum Verschleiß von Gelenken und der Schädigung von Sehnen, Bändern und Muskelfasern. Kann der Körper eine Fehlbelastung beim Sport nicht mehr ausgleichen, führt dies zu kleinen, wiederholten Verletzungen und Entzündungen, welche chronische Verletzungen zur Folge haben.

Trotzdem Sport?

Grundsätzlich: Ja! Bereits geschädigte Sehnen, Knochen und Muskeln sind jedoch besonders anfällig für erneute Sportverletzungen und jede chronische Sportverletzung fällt unterschiedlich schwer und schmerzhaft aus. Sprechen Sie Ihren Trainingsplan deshalb unbedingt mit einem Sportmediziner oder Physiotherapeuten ab, damit Ihre Leistungsfähigkeit realistisch eingeschätzt werden kann.

  • Finden Sie in jedem Fall langsam zurück ins Training, vermeiden Sie Überanstrengungen unbedingt und unterbrechen Sie die Übungen, sobald Schmerzen auftreten.
  • Konsultieren Sie Ihren Arzt bei Unsicherheiten.
  • Bei Sport trotz chronischen Verletzungen ist es je nach Schweregrad ratsam, die Trainingsintensität entsprechend zurückzufahren, um den Körper zu schonen und trotzdem in Bewegung bleiben zu können.

Sollten trotz abgeschwächter Übungen weiterhin Schmerzen und Einschränkungen auftreten, denken Sie über einen Wechsel der Sportart nach, um geschädigte Partien zu schonen und den Köper nicht zusätzlich zu belasten.

Chronischen Verletzungen vorbeugen

Spüren Sie beim Sport wiederkehrende Schmerzen oder fühlen sich in Ihren Bewegungen eingeschränkt, können das Anzeichen für eine Fehl- oder Überbelastung sein. Legen Sie hier eine Pause ein, reduzieren Sie Ihr Trainingspensum und sprechen Sie Technik, Übungen und Trainingsplan mit einem Fachmann ab.

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