Schulkindern das richtige Pausenbrot vorbereiten

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Pausenbrot wichtig für gute Schulleistungen

Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass jedes vierte Kind ohne Frühstück in die Schule geschickt wird. Das ist nicht nur ungesund für die Kleinen, sondern schlägt sich auch aufgrund der fehlenden Energie auf die Konzentration nieder. Um Müdigkeit und Konzentrationsabfall zu vermeiden, brauchen Kinder ständig Nachschub. Mediziner empfehlen fünf Mahlzeiten, die gleichmäßig über den Tag verteilt werden sollten: Frühstück, Pausenbrot, Mittagessen, Zwischenmahlzeit am Nachmittag und Abendessen.

Außerdem kann mit einer ausgewogenen Ernährung bereits im Kindesalter bestimmten Krankheiten vorgebeugt werden, unter denen viele Erwachsene leiden. So treten die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Herzinfarkt, Diabetes mellitus, Osteoporose und Karies bei gesund ernährten Menschen nachweislich seltener auf.

Aus was das Pausenbrot bestehen sollte

Ein gutes Pausenbrot besteht aus mindestens 4 Komponenten:

Pausenbrot für Kinder

  • Getreideprodukte wie Vollkornbrot oder Getreideflocken als Basis
  • Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark
  • Frisches Obst oder Gemüsestückchen
  • Getränke
  • Vollkornbrötchen oder Vollkornbrot
  • Als Brotaufstrich mäßig Butter, Margarine oder Frischkäse
  • Fettarme Wurst oder milder, fettarmer Käse oder ein gekochtes Ei
  • Quark mit Tomaten- und Gurkenscheiben oder Paprikastreifen
  • Obst, Nüsse und Gemüse in mundgerechten Stücken zum knabbern
  • Trinken: Mineralwasser, Saftschorle und ungesüßter Früchte- oder Kräutertee

Das ideale Pausenbrot

Wichtig: Süßigkeiten, Kuchen, gezuckerte Fruchtsaftgetränke oder Schoko- bzw. Müsliriegel gehören nicht in die Pausenbrotdose.

Bunt ist gesund

Bekanntlich isst das Auge mit. Und Farbe macht Appetit, deshalb sollten Sie das Pausenbrot ansprechend gestalten, damit Ihr Kind richtig Freude daran hat, hinein zu beißen: Belegen Sie die Brote also zusätzlich zum Aufschnitt mit einem Salatblatt oder Tomaten- bzw. Gurkenscheiben. Außerdem sollten Sie das Pausenbrot variieren, damit keine lange Weile aufkommt. Wechseln Sie den Aufschnitt oder einfach nur die Brotsorte (z.B. ein Tag Vollkornbrot, am nächsten Tag Vollkornbrötchen).

Tipp:

Lassen Sie Ihr Kind bei der Zubereitung des Pausenbrots helfen. So kann es selbst entscheiden, welchen Käse oder welche Wurst es an dem Tag essen möchte.

 

Abbildung: Funny smiling schoolchild in a class against blackboard © Igor Yaruta - Shutterstock.com

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