Schnelle Heilung durch positives Denken?

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Studien belegen, Optimisten erholen sich schneller von Operationen, empfinden weniger Schmerz und haben einen niedrigeren Blutdruck. Ihre Wunden heilen schneller und sie entwickeln weniger Herzkrankheiten oder Parkinson. Ist also wirklich etwas dran an der schnellen Heilung durch positives Denken?

Positiv Denken

Positives Denken beeinflusst das Immunsystem

Zum ganzheitlichen Heilungsprozess gehören auch Kopf und Seele – positive Gedanken können erstaunliche Selbstheilungskräfte aktivieren. Optimisten leben gesünder und sind entspannter: Wer positiv denkt, reagiert gelassener auf Stress – dadurch werden weniger Stresshormone ausgeschüttet, Herzschlag und Blutdruck bleiben normal. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Menschen, die eine positive Lebenseinstellung haben, mehr Antikörper produzieren und auch einen gesünderen Lebensstil pflegen, als ihre pessimistischen Mitmenschen: Sie bewegen sich mehr und ernähren sich ausgewogener.

Bei der schnellen Heilung durch positives Denken spielt auch die Erwartungshaltung eine große Rolle. Bereits der Glaube an die Wirksamkeit einer Behandlung oder eines Medikaments kann die Heilung beschleunigen. Das gilt bei Schmerzen ebenso wie bei einer Depression oder beim Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Negative Einstellungen und Stress verlangsamen Heilungsprozess

Wie bei einem Placebo-Effekt kann positives Denken also neurochemische Veränderungen in Gehirn und Körper schaffen. Ebenso haben aber auch negative Gedanken und Einstellungen Einfluss auf Körper und Heilungsprozesse: Erwartet man negative Folgen, reagiert der Körper häufig auch negativ. Steht man unter Stress, hohem Druck oder empfindet Angst, steigt das Risiko, zu erkranken oder sich von Krankheiten schwerer zu erholen.

Ein gesunder Lebensstil, viel Sport und Bewegung und ausreichend Schlaf helfen, das positive Denken zu fördern und damit die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Versuchen Sie, sich ganz bewusst auf die schönen Dinge im Alltag zu konzentrieren oder sich in Entspannung zu üben. Ganz wichtig ist dabei auch die Unterstützung von Freunden, Familie und dem Partner.

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