Auf welche Nahrungsmittel man in der Schwangerschaft verzichten sollte

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Werdende Mütter müssen besonders bei ihrer Ernährung einiges beachten, denn alles was die Mutter zu sich nimmt, gelangt über die Nabelschnur zum Kind. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Zusammenstellung der täglichen Ernährung immens wichtig. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Kost, bei der eine ausreichende Zufuhr für das Kind gewährleistet ist. Besonders wichtige Nährstoffe für das Kind sind u.a.

  • Folsäure (z.B. Spinat, Bohnen, Linsen, Früchte, Reis)
  • Eisen (z.B. Hülsenfrüchte, Getreide, Fleisch, Nüsse)
  • Calcium (z.B. Milch und Milchprodukte)
  • Jod (z.B. Meeresfisch, jodiertes Speisesalz)
  • Magnesium (z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, grüne Gemüsesorten)

Lebensmittel, die Sie meiden sollten

Allerdings gibt es auch eine Vielzahl an Lebensmittel, die Sie während der Schwangerschaft vermeiden sollten.

Ernährung in der Schwangerschaft

  • Bei Gemüse und Obst: Vorgefertigte Schnitt- und Rohsalate (z.B. Krautsalat), rohe Sprossen und Keimlinge, ungewaschenes Obst, Rohgemüse und Salate
  • Bei Getreideerzeugnissen: Rohes Getreide, Frischkornbrei, Keimlinge
  • Bei Milch und Milcherzeugnissen: Nicht wärmebehandelte Milch und Rohmilch
  • Bei Käse: Käserinde, Schnitt- und Weichkäse aus Rohmilch (z.B. Brie), Weichkäse mit Rotschmiere (z.B. Limburger, Munster), Sauermilchkäse (z.B. Harzer Roller), eingelegter Käse oder Frischkäse aus offenen Gefäßen (z.B. Feta, Mozzarella)
  • Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen: Rohes oder nicht vollständig durchgebratenes Fleisch, Rohfleischerzeugnisse (z.B. Tatar, Hackfleisch), Streichwurst (z.B. Tee- und Mettwurst), Rohwurst (z.B. Salami, roher Schinken), Leber
  • Bei Fisch und Fischerzeugnissen: Roher Fisch (z.B. Austern, Sushi), Kaltgegartes (z.B. holländischer Matjes), Kaltgeräuchertes (z.B. Räucherlachs)
  • Bei Eiern: Rohe oder weiche Eier

Kleine Mahlzeiten

Übrigens: Für Schwangere ist es wesentlich bekömmlicher, wenn sie fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen. So fällt der Blutzuckerspiegel nicht so stark ab, und kleinere Mengen können besser verdaut werden.

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