Magen-Darm-Grippe: Ursache und Therapie

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Die Magen-Darm-Grippe, auch Brechdurchfall genannt, ist ein unangenehmer Infekt, den man sich einfangen kann. Mediziner nennen die Magen-Darm-Grippe Gastroenteritis. Die typischen Symptome sind u.a.:

  • Krampfartige Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Durchfälle
  • Fieber
  • Kopfschmerzen

Wie bekommt man eine Magen-Darm-Grippe?

Magen Darm Grippe

Die Gastroenteritis wird durch Viren, Bakterien oder Protozoen (z. B. Giardien) ausgelöst und über Schmierinfektionen übertragen. Allerdings wird der Norovirus – einer der bekanntesten Erreger – auch durch Tröpfcheninfektionen verbreitet. Bis sich der Brechdurchfall nach einer Infektion durch krampfartige Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall ankündigt, können bis zu 48 Stunden vergehen. In der Regel dauert die Krankheit ein bis drei Tage. Allerdings kann der Virus noch 7 bis 14 Tage, in manchen Fällen sogar noch über Wochen, nach der Erkrankung über den Stuhl ausgeschieden werden. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Erkrankung nach zwei Tagen nicht abklingt, hohes Fieber oder Blut im Stuhl auftreten.

Hilfe bei Magen-Darm-Grippe

  • Hühnerbrühe wirkt entzündungshemmend
  • Zwieback, Möhren, gerösteter Toast, Salzgebäck und geriebener Apfel stärken den Körper
  • Aber: Milchprodukte meiden
  • Viel trinken, da der Körper sehr viel Flüssigkeit verliert, z.B.: Ingwerwasser oder mineralstoffhaltiges, stilles Wasser
  • Toilette und Türklinken mit Desinfektionsspray reinigen
  • Präparate wie z.B. Paracetamol behandeln Schmerzen , ebenso wirken entkrampfende Medikamente gut bei Bauchkrämpfen
  • Unbedingt auf Alkohol und Zigaretten verzichten

Vorbeugung von Magen Darm Grippe

Schutz vor Magen-Darm-Grippe

Es gibt einige Maßnahmen, die vor einer Magen-Darm-Grippe schützen können:

  • Schal über Mund und Nase in Bus und Bahn
  • Große Menschenansammlungen meiden
  • Mehrmals am Tag Hände mit Seife und warmem Wasser reinigen
  • Argan- oder Olivenöl in der Nase versiegelt Schleimhäute, dadurch können die Viren schwerer eindringen
  • Vorsicht bei Lebensmitteln, die nicht erhitzt werden
  • Regelmäßig Toilette reinigen, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist und getrennte Handtücher benutzen
  • Nicht im selben Bett schlafen, wenn der Partner erkrankt ist
  • Türklinken desinfizieren
  • Kontakt zu Infizierten minimieren
  • Regelmäßig lüften

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