Kräuter & ihre gesunde Wirkung – der richtige Umgang mit Kräutern

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Im ersten Teil unserer Kräuter-Serie haben Sie erfahren, dass Kräuter eine wohltuende und vor allem gesunde Wirkung haben. Jetzt erfahren Sie, wie Sie Kräuter behandeln sollten, damit sie ihre positiven Eigenschaften und Wirkungen voll entfalten können.

Tipps zum Umgang mit Kräutern

mit Kräutern kochenKräuter einkaufen

Wenn Sie Kräuter in Form von kleinen, zusammengebundenen Sträußchen im Supermarkt, in Gemüseläden oder auf dem Wochenmarkt kaufen, sollten Sie darauf achten, dass sie dabei grün und saftig aussehen. Von vertrockneten oder vermoderten Stängel sollten Sie die Finger lassen. Ein weiterer Frischetest ist, wenn Sie einige Blätter der Kräuter zwischen den Fingern reiben und sie aromatisch riechen. Sie können Kräuter auch im Topf kaufen. Auch hier sollte alles frisch und grün aussehen. Außerdem können Sie vorsichtig an einem Stängel ziehen: Wenn sich die ganze Pflanze mit Erdballen aus dem Topf ziehen lässt, sollten Sie die Kräuter nicht kaufen.

Kräuter für zu Hause

Frische Kräuter halten sich zu Hause am besten in einem feuchten Tuch im Gemüsefach im Kühlschrank. Oder Sie legen die Kräuterbunde zum Aufbewahren einzeln in Plastikbeutel, blasen etwas Luft hinein und verschließen den Beutel gut – nun können die Kräuter im Kühlschrank gelagert werden. Dabei sollten sie sie zügig, spätestens nach drei Tagen, verbrauchen. Auch Töpfchen-Kräuter sollten spätestens nach drei Tagen verzehrt werden.

Kräuter richtig verarbeiten

Die beste Tageszeit für das Ernten selbstgezüchteter Kräuter ist morgens. Verarbeiten Sie die Kräuter nach der Ernte so schnell wie möglich, damit das Aroma und die ätherischen Öle erhalten bleiben. Petersilie beispielsweise wird einfach unter kaltem Wasser kurz abgebraust, trocken geschüttelt und weiter verarbeitet. Rosmarinzweige und Lorbeerblätter hingegen werden im Ganzen mit in den Topf gegeben, damit sie beim Kochen ihr Aroma abgeben können. Schneiden Sie Petersilie, Dill und auch Schnittlauch mit einem Messer, einer Schere oder einem Wiegemesser. Wichtig ist, dass sie dabei möglichst nicht zerdrückt oder gequetscht werden, da sonst das Aroma verloren geht. Im Mörser wird der Geschmack getrockneter Kräuter noch intensiver. Sie können Kräuter auch einfrieren: Schneiden Sie sie einfach grob klein. Auch tiefgefroren halten sie frisch und behalten Ihre Vitamine und Inhaltsstoffe.

Mit Kräutern kochen

Hacken Sie frische Kräuter nicht, sondern schneiden Sie sie nur grob. Geben Sie frische Kräuter immer erst am Schluss zu den Gerichten dazu, ansonsten verlieren sie ihre Wirkung und Aromen wie z.B. Dill, Estragon, Majoran und Salbei. Während Sie bei Braten oder ähnlichen Gerichten nach etwa 2/3 der Garzeit die Kräuter dazu geben, sollten getrocknete Kräuter von Anfang an mitgaren. Allgemein sollten die Kräuter immer erst kurz vor Ende der Zubereitung abgezupft und gehackt werden.

 

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