Konzentrationsschwäche behandeln

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Schlafmangel, beruflicher und privater Stress, wenig Bewegung, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Nährstoffmangel – die Ursachen für Konzentrationsschwächen können vielseitig sein. Konzentrationsschwächen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und in jedem Lebensalter vorkommen. In manchen Fällen lassen sie sich mit einer angepassten, gesunden Lebensweise behandeln, Konzentrationsschwäche kann aber auch auf eine Erkrankung hinweisen.

Working overtime

Akute Konzentrationsschwäche behandeln

Wer kennt das nicht – das Nachmittagstief kommt und mit ihm eine kurze Konzentrationsschwäche. Akuter Konzentrationsschwäche können Sie mit Hausmitteln entgegenwirken, indem Sie die Durchblutung anregen:

  • Viel Wasser trinken
  • Etwas Traubenzucker oder Apfel essen
  • Kaugummi kauen
  • Kurze Pause an der frischen Luft
  • Tief ein- und ausatmen
  • Gymnastikübungen einlegen und die Sitzposition am Schreibtisch ändern
  • Massieren Sie Ihre Ohren

Konzentrationsschwäche vorbeugen

Sind Sie anfällig für Konzentrationsschwäche, können Sie auch vorbeugen. Versorgen Sie das Gehirn vor allem mit allen wichtigen Nährstoffen, indem Sie sich gesund und ausgewogen ernähren und viel trinken. Machen Sie einen großen Bogen um Alkohol und Nikotin. Achten Sie darauf, Stress zu vermeiden, Pausen an der frischen Luft einzulegen und ausreichend zu schlafen. Wer seinen Medienkonsum – vor allem am Abend – einschränkt, sorgt dafür, dass das Gehirn nicht überanstrengt wird. Halten Sie sich körperlich und geistig fit: Yoga, Atemübungen und Ausdauersport bauen Stress ab, Gedächtnis- und Konzentrationsübungen verlangsamen einen Leistungsabfall durch Konzentrationsstörungen.

Behandlung beim Arzt

Halten die Konzentrationsstörungen an, müssen Sie Ihren Arzt konsultieren, um eventuelle Krankheitsbilder, die hinter der Konzentrationsschwäche stecken, diagnostizieren zu lassen. Der Fachmann kann beispielsweise mit einer Blutuntersuchung feststellen, welche Hormonkonzentration im Blut besteht, ob ein Eisenmangel, eine Nierenschwäche oder Schilddrüsendysfunktion vorliegt. Auch Blutdruckmessen kann mögliche Ursache von Konzentrationsschwäche ermitteln. Über Hör- und Sehtest werden organische oder neurologische Ursachen ausgemacht. Konzentrationsschwäche kann auch ein Hinweis auf eine beginnende Demenz oder für Wechseljahre sein.

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