Typische Kinderkrankheiten - Teil 1

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Fast jeder Mensch erkrankt als Kind ohne Impfung an den typischen Infektionskrankheiten durch Viren oder Bakterien. Die sogenannten Kinderkrankheiten sind:

  • Drei-Tage-Fieber: Fieber und Hautausschlag
  • Masern: Fieber und Hautausschlag
  • Mumps (Ziegenpeter): Schwellung der Ohrspeicheldrüse an der Wange
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Ringelröteln: Hautrötung im Gesicht oder an Händen und Füßen
  • Röteln: Hautrötung
  • Windpocken: Bläschen auf der Haut

Typische Kinderkrankheiten

Die Kinderkrankheiten haben eine hohe Durchseuchungsrate und Übertragungsfähigkeit. Typischerweise hinterlassen sie eine lebenslange Immunität, denn die Krankheitserreger lösen eine Immunantwort mit bleibendem Gedächtnis aus, so dass bei erneutem Kontakt die Erreger durch schnell produzierte Antikörper abgewehrt werden. Daher treten sie überwiegend im Kindesalter auf. Aber auch Erwachsene können an einer Kinderkrankheit erkranken, wenn sie im Kindesalter keine Immunität gegen diese erworben haben. Zudem werden nicht alle Infektionskrankheiten, die typischerweise im Kindesalter auftreten, als Kinderkrankheit bezeichnet.

Scharlach und Keuchhusten werden oft zu den Kinderkrankheiten gezählt. Doch streng genommen erfüllen sie nicht die Kriterien einer Kinderkrankheit, denn bei Scharlach gibt es verschiedene Serotypen und die Immunität bei Keuchhusten lässt nach etwa einem Jahrzehnt nach – man kann sich also mit beiden Krankheiten mehrfach infizieren.

Schutz vor Kinderkrankheiten

Als sicherer und verträglicher Schutz gegen die gefährlichen Kinderkrankheiten gilt die Impfung. Heutzutage sind Kinderkrankheiten in der westlichen Welt relativ selten geworden, weil flächendeckend Impfungen nach einem allgemeinen Impfkalender durchgeführt wurden. Ziel ist es, Krankheiten wie Masern, Mumps und Poliomyelitis auszurotten.

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