Keime im Haushalt - Ursachen und Maßnahmen

Autor:   ·  

Bakterien und Keime sind im Alltag finden sich überall, haben aber nicht unbedingt etwas mit mangelnder Hygiene zu tun. Dennoch sollte man ein paar Regeln beachten und ein gesundes Maß an Hygiene kann vor den Gefahren und gesundheitlichen Risiken schützen. Aber nicht überall müssen Keime eine Gefahr darstellen. Daher gilt prinzipiell: Die wichtigsten Keimquellen erkennen und verhindern, dass sich Keime vermehren können.

Die größten Keimquellen im Haushalt

Bakterien und Keime sind überall, auch im Haushalt. Experten empfehlen zur Reinigung des Haushaltes Seife, Wasser und die eigene Putzleistung. Dabei sollte man aber bedenken, dass ein keimfreier Haushalt das Immunsystem nicht mehr herausfordert, sich mit Keimen auseinander zu setzen.
Keime fühlen sich im Alltag besonders an Orten wohl, die genügend Feuchtigkeit bieten, um sich rasant ausbreiten zu können:

Können Keime im Haushalt krank machen?

  • In der Küche: Schwämme und Spüllappen
  • Der Kühlschrank und das darin enthaltene Kondenswasser
  • Wasser Spendern
  • Faulige Nahrungsmittel
  • Im Bad: Dusche und Waschmaschine
  • Im Haushalt: auf der Computer-Tastatur, an der Maus, Türklinke oder am Telefon

 

Keime im Haushalt - Vorsicht vor Erregern

Keime können, wenn sie sich im Haushalt zu stark vermehren sogar Auslöser von Krankheiten sein. Hier ein paar Beispiele:

  • Salmonellen-Erkrankung oder Brech-Durchfall
  • Erkrankungen wie Noroviren durch Keimübertragung an Türklinken oder Geländern
  • bakterielle Hauterkrankungen wie Zwergflechte oder Wundrose
  • Infektionskrankheiten oder Atemwegserkrankungen z.B. durch Schimmelsporen

Keime im Haushalt -so schützen Sie sich

  • Regelmäßig Händewaschen! Dabei die Hände mind. 30 Sekunden unter fließendes Wasser halten. Nutzen Sie hier normale Seife. Ein ungezielter und übermäßiger Einsatz von Händedesinfektionsmittel kann Ihre Haut reizen oder schädigen.

  • Reinigen Sie Toilette, Kühlschrank oder Spüle regelmäßig mit Essig.

  • In der Küche sollten Spüllappen alle 3 Tage gewechselt bzw. ausgekocht werden und immer zum trocknen aufgehängt werden. Auf trockenen Lappen verbreiten sich Keime weniger. Dasselbe gilt für Waschlappen im Badezimmer.

  • Lüften Sie die Zimmer, besonder Badezimmer, regelmäßig und waschen Sie auch Ihren Duschvorhang um Schimmelpilzbildung vorzubeugen

Solange Ihr Immunsystem intakt ist, schaden Ihnen die meisten Keime nicht. Wer allerdings eine angegriffene körpereigene Abwehr hat, sollte intensiv auf Reinlichkeit im Umfeld achten, um sich vor Infektionen durch Keime zu schützen. 

Bildlizenz: Fotolia.de - © Sandor Jackal

1 Kommentar

Achtung! – Kleidung warnt » Land der Erfinder - Das Blogzine über Erfindungen, Ideen und Innovationen aus Österreich # 1  ·  26.02.2014, 06:00
[…] es in öffentlichen Verkehrsmitteln, über Kontakt von Türgriffen oder einem Handschlag – Keime und Bakterien wandern unsichtbar von Mensch zu Mensch. Schlimmer die Situation im Labor, wo […]

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird niemals veröffentlicht oder verteilt.