Katzen vor Ungeziefern und Parasiten schützen

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Damit die geliebten Haustiere auch weiterhin ungefährdet durch die Weltgeschichte tigern können, ist es wichtig zu wissen: Was können Sie sich einfangen? Was sind die Symptome? Wie sieht die Behandlung aus? Wie kann man vorbeugen?

Unterscheidung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Parasiten, die die Katze befallen können: Äußerliche Parasiten sind u.a. Zecken, Flöhe und Milben und innerliche Parasiten sind z.B. Bandwürmer, Spulwürmer und Toxoplasmose. Lesen Sie, wie Sie bestimmte Parasiten erkennen und wieder loswerden.

Ungeziefer bei Katzen

Zecken

  • können verschiedene Krankheitserreger übertragen
  • lauern meist in hohem Gras, Hecken, Büschen, im Unterholz
  • Behandlung: Zecken lassen sich mit einer Zeckenzange entfernen
  • Vorbeugung: Spot-on-Präparate, die in den Nacken geträufelt werden; sie halten etwa drei Monate vor

Flöhe

  • Katzenfell bietet den perfekten Lebensraum für Katzenflöhe
  • Flöhe können beißen, ein unangenehmes Jucken hervorrufen, Allergien auslösen sowie Würmer verursachen
  • Flohbefall erkennen Sie an kleinen schwarzen Punkten im Fell (Flohkot), die sich mit Berührung von Wasser rötlich färben
  • Behandlung: Flohmittel gibt es beim Tierarzt, auch Liegeplätze der Katze behandeln
  • Vorbeugung: Flohhalsband, Spritze gegen Flöhe und Zecken vom Tierarzt geben lassen, Tabletten, Futterzusätze oder Spot-on-Präparate

Der Befall durch Herbstgrasmilben findet im Herbst und im Spätsommer statt.

Herbstgrasmilben

  • Katzen können sie sich meist direkt im hohen Gras einfangen
  • Symptome: häufig ein rötlich, gelber Belag oder hefti
    g juckende Quaddeln an dünnhäutigen Stellen (Nasenrücken, Lippen- und Augengegend, Arm- und Schenkelbeugen, Ohrränder); partieller Haarausfall
  • Es können schwerwiegende Entzündungen im Gehörgang entstehen
  • Behandlung: Sprays oder Waschlösungen mit Akariziden – Mittel, die speziell gegen milbenartige Parasiten wirken

Ohrmilben

  • Bei starken Befall kann es zu Schwächezuständen und Abmagerung kommen
  • Befall vorwiegend im Ohr: im äußeren Gehöhrgang und in der inneren Ohrmuschel
  • Symptome: ständiges Kratzen am Ohr, braune Absonderungen an den Ohren, vermehrter rötlich- braun bis schwarz gefärbte Ohrschmalz, Krusten und Borken am Rand des Ohrs
  • Behandlung: Salben und Tropflösungen vom Tierarzt, die direkt an die betroffenen Hautstellen geträufelt werden; dauert über einen längeren Zeitraum
  • Vorbeugung: die Ohren immer gründlich sauber machen

 Bandwurm

  • Katzen müssen regelmäßig alle drei bis vier Monate entwurmt werden
  • Würmer schwächen das Immunsystem, können schwere Blutungen in den Organen hervorrufen und sogar zum Tod führen
  • Symptome: glanzloses Fell, Erbrechen und Krankheitsanfälligkeit
  • Vorbeugung: Vor einer Infektion kann man Katzen kaum schützen, da sie sie überall mit Wurmeiern in Kontakt kommen können. Eine regelmäßige Wurmkur ist deshalb unverzichtbar!

1 Kommentar

Hannah # 1  ·  23.11.2016, 17:01
Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Parasitenbefall bei Haustieren kann ernste Folgen haben. Deshalb sollte man immer regelmäßig impfen lassen. Beste Grüße, Hannah von http://www.katzenwuermer.com

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