Homöopathie für Tiere

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Homöopathische Mittel für TiereVielseitig einsetzbar steigt die Beliebtheit der sanften Heilmethode für Hund, Katze und Co. stetig: Immer mehr Tierbesitzer wünschen sich für ihren Liebling eine Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln. Homöopathie für Tiere versucht, die Ursache der Probleme zu ermitteln und zu heilen.

Sanfte Heilung

Homöopathie bei Tieren ist als ganzheitliches Konzept angelegt, welches anhand der Symptome Ursachen von Erkrankungen bekämpft und dazu individuell auf das Tier eingeht. Homöopathie für Tiere findet sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten, Verletzungen oder Verhaltensstörungen Anwendung. Ziel ist es, die Selbstheilung anzuregen und das Abwehrsystem zu stärken. Homöopathische Therapien können mit schulmedizinischen Behandlungen kombiniert werden.

Die Behandlung: Ursachen beseitigen

Homöopathie für Tiere sollte nur in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erfolgen, damit die Arzneimittel individuell abgestimmt werden können. Grundlage für die sanfte Behandlung ist eine umfassende Anamnese, auf deren Grundlage Diagnose und Therapie ermittelt werden. Dabei werden:

  • Die Vorgeschichte des Tieres erfragt
  • Symptome ermittelt
  • Vertrauen zum Tier aufgebaut

Da sich Tiere nicht verbal äußern können, ist es für eine effektive Behandlung wichtig, sich ein umfangreiches Bild über den Vierbeiner zu machen. Hier ist Ihre Hilfe gefragt: Das Tier muss genau beobachtet werden, um dem Arzt eine Rückmeldung zu Verhalten, Veränderungen oder eventueller Erstverschlimmerung geben zu können.

Die Heilmittel

Homöopathische Mittel für Tiere sind, in veränderter Dosierung und Potenzierung, ähnlich denen der Human-Homöopathie. Eingesetzt werden Globuli (Streukügelchen) oder homöopathische Tropfen, die zum Verabreichen unter Futter oder ins Trinkwasser gemischt werden.

Homöopathie für einzelne Tierarten

Die folgenden Anwendungsgebiete zeigen beispielhaft verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Homöopathie bei Tieren:

  • Katzen: Wundheilung, Schnupfen, Ohrenerkrankungen, Aggressivität
  • Hunde: Verhaltensstörungen, Appetitlosigkeit, Hauterkrankungen
  • Pferde: Schmerzen, Sommerekzeme, Verstauchungen, Fieber, Erkältung, Koliken
  • Kleintiere: Haarausfall, Bindehautentzündung, Warzen, Herz-Kreislauf-Schwächen

Bildlquelle: iStock © Carosch

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