Häufiger Harndrang bei Männern

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Viele Männer leiden unter häufigem Harndrang. Besonders problematisch wirkt sich das aus, wenn die Betroffenen unterwegs und somit ständig auf der Suche nach einer freien Toilette sind. Ein häufiger Harndrang bei Männern kann unterschiedliche Ursachen haben und auf verschiedene Krankheiten hinweisen. Wenn sich der Harndrang steigert – sowohl am Tag als auch in der Nacht – sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob es sich bei Ihnen um eine ernsthafte Krankheit handelt.

Viele Ursachen für gesteigerten Harndrang

Häufiger Harndrang bei Männern

Eine häufige Ursache für einen gesteigerten Harndrang sind bakterielle Infektionen der Blase oder der Harnröhre. Dazu können noch Beschwerden wie Brennen bzw. Schmerzen beim Wasserlassen und Schmerzen im Beckenbereich hinzukommen. Laut Mediziner kann sich die Harnfrequenz auch durch normale Alterungsprozesse erhöhen. Beispielsweise kann das Nachlassen der Beckenboden- oder der Schließmuskelkraft der Grund dafür sein. Außerdem nimmt mit dem Alter auch das Fassungsvermögen der Blase ab, so dass es nicht ungewöhnlich ist, häufiger auf die Toilette gehen zu müssen. Weitere Ursachen für einen gesteigerten Harndrang kann eine Reizblase oder die Nykturie sein. Bei der Nykturie leiden die Betroffenen unter vermehrtem, nächtlichem Wasserlassen. Auch bei dieser Krankheit steigt die Prävalenz mit zunehmendem Alter.

Prostataprobleme führen zu häufigem Harndrang

Gerade bei Männern weist der häufige Harndrang – insbesondere nachts – oft auf Prostataprobleme hin. Ab etwa dem 35. Lebensjahr vergrößert sich bei allen Männern die Prostata (Vorsteherdrüse). Allerdings führt das nicht bei allen zu Beschwerden. Aber wenn die Prostata auf die Harnröhre drückt, können Probleme beim Wasserlassen die Folge sein. Häufig leiden Männer mit einer gutartigen Prostatavergrößerung auch unter: zögerlichem Wasserlassen, einem schwachen oder unterbrochenen Harnstrahl, unfreiwilligem Urinverlust und dem Gefühl, dass die Blase nie ganz entleert werden kann.

Bei diesen Symptomen ist es umso wichtiger, dass Sie zum Arzt gehen und die Beschwerden beschreiben. Denn eine unbehandelte Prostatavergrößerung kann zu schweren gesundheitlichen Problemen wie beispielsweise Nierenschäden führen. Zudem ähneln die Symptome von Prostatakrebs denen einer gutartigen Prostatavergrößerung.

2 Kommentare

Klaus # 1  ·  12.10.2012, 23:11
Hallo Männer, ich gehöre auch zu den Betroffenen. Theoretisch klingt das alles gut hier. Die Probleme und Ursachen kennen wir als Betroffene zwischenzeitlich auch selbst gut genug. Ich habe meine Hoffnung auf die "rettende" Prostata OP gesetzt. Das Ergebnis oje-nass.de, zum Harndrang kam Inkontinenz hinzu - super. Ich bin durchgekommen, habe aus Gesprächen mit Therapeuten, Ärzten, Reha vieles mitgenommen, weiter gedacht und einen Weg gefunden, der auch vielen anderen helfen könnte, ihr Übel in den Griff zu bekommen. Ich würde mich freuen, mit euch ins Gespräch zu kommen, denn neben der ärztlichen Hilfe ist eine gute Portion Eigeninitiative erforderlich. Was können wir als Betroffene selbst tun? Kommen wir doch ins Gespräch. Klaus
Peter Müller # 2  ·  14.11.2016, 13:37
Ich bin 74 Jahre und leide unter einer BPH. Meine nächtliche Ruhezeit ist sehr eingeschränkt, da ich durch häufigen Harndrang kaum zum Schlafen komme. Ich muss 5-6 mal Nachts zur Toilette.

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