Gesund genießen im Herbst – mit Äpfeln, Birnen & Co.

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Lesen Sie hier Teil 1 unserer Reihe Gesund genießen. Hier gibts weitere Herbstklassiker:

Mais

Mais enthält neben Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor und Magnesium auch eine Menge Vitamine (vor allem A und E). Nach Weizen ist Mais das meistgehandelte Getreide. Aus Mais werden Produkte verarbeitet wie Maisstärke, Maismehl bzw. Maisgrieß. Aus diesen Produkten erfolgt dann die Weiterverarbeitung zu Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Erdnussflips, Tortillas u. v. m.

genießen im herbst mit aepfeln und birnen

Birne

Die Zahl der Birnensorten wird auf weltweit über 2.500 geschätzt. Trotz dieser vielen Birnen-Arten sind im Handel nur Sorten erhältlich, die sich bei der Lagerung als robust erwiesen haben. Beispielsweise sind Wildbirnen gegenüber Fäulnis sehr anfällig. Birnen besitzen einen hohen ernährungsphysiologischen Wert, der dem Apfel ähnlich ist: Sehr kleine Mengen Fett und Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate und Faserstoffe, Kalium, Vitamin B2 und Folsäure machen die Birne als Lebensmittel wertvoll. Zudem besitzen Birnen eine darmregulierende Wirkung, wirken entschlackend und entwässernd und regen die Leber an. Birnen können sowohl roh als Obst verzehrt, als Trockenobst getrocknet und auch als Zutat beim Kochen verwendet oder entsaftet werden.

Apfel

Jeder Bundesbürger verzehrt durchschnittlich etwa 22 kg Äpfel pro Jahr. Damit ist der Apfel die Lieblingsfrucht der Deutschen. Das kalorienarme und cholesterinarme Obst hat auch einiges zu bieten: es ist reich an Vitaminen (besonders Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt), Mineralstoffen wie Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt, dem Ballaststoff Pektin, das verdauungsfördernd wirkt und sekundären Pflanzenstoffen, die Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen sowie das Immunsystem stärken. Ein bekanntes Sprichwort besagt: „An apple a day keeps the doctor away - Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern." Die vielseitige Frucht kann selbstverständlich roh verzehrt werden sowie als Nachtisch, im Salat oder als Bestandteil des Hauptgerichts.

Heidelbeere

Die Heidelbeere ist auch unter den Namen Blaubeere, Schwarzbeere und Waldbeere bekannt. Sie kommt wild in verschiedenen Waldgebieten vor. Heidelbeeren sind äußerst Vitamin C-reich. Sie wurde bereits seit dem 12. Jahrhundert als Heilpflanze gegen u.a. Durchfall eingesetzt. Besonders wertvoll sind ihre sekundären Pflanzenstoffe (Anthocyane), die als Antioxidantien wirken. Diese sollen der Hautalterung vorbeugen, entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stabilisieren. Zudem enthalten Heidelbeeren viel Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor und die Spurenelemente Zink, Chrom und Mangan. Reif sind die blauen Beeren, wenn sie einen sogenannten Hauch haben, das heißt wenn sie blaugrau und knackig sind.

Hagebutten

Hagebutten sind wahre Vitaminbomben – sie enthalten insbesondere Vitamin C, aber auch Vitamin A, B1 und B2. Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Außerdem können sie zu Tee oder Marmelade verarbeitet sowie zum Würzen von Wildgerichten verwendet werden. Hagebutten lassen sich auch zu Fruchtwein, Likör und Aufgussgetränken verarbeiten. Die meisten Früchteteemischungen bestehen sogar hauptsächlich aus Hagebutten. Die Herbstfrucht wird auch als Heilpflanze für verschiedene Beschwerden verwendet. Beispielsweise soll ein Aufguss aus der getrockneten Schale leicht harntreibend und abführend sein. Zudem soll Hagebuttenpulver Gelenkschmerzen bei Arthrose lindern können.

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