Fakten rund um das Osterei

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Ostern ist nicht nur die Zeit der blühenden Krokusse und Versteckspiele – es ist auch die Zeit, in der die meisten Eier verzehrt werden. Grund genug, mit einigen Mythen rund um das Ei aufzuräumen.

Wie viele Eier darf man essen?Rund um das Osterei

Laut Ernährungsexperten können gesunde Menschen bedenkenlos mehrere Eier pro Woche verzehren. Zwar enthalten Eier viel Cholesterin, aber das wirkt sich kaum auf den Cholesterinspiegel aus. Über Ostern können Sie auch mehrere Eier am Tag essen. Doch vorsichtig: Bei manchen können Sie schwer im Magen liegen.

Sind Bio-Eier besser?

Bio-Eier sind nicht gesünder als andere Eier und unterscheiden sich nicht bezüglich ihres Nährwertes. Zu erkennen sind Bio-Eier am etwas helleren Dotter, weil keine Farbstoffe im Futter der Hühner enthalten sind. Am Ende ist es eine Gewissensfrage des Verbrauchers.

Kann man gefärbte Eier bedenkenlos essen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält künstliche Eierfarben für unbedenklich. Allerdings sind einige Farbstoffe als schwache Allergene bekannt wie z.B. E 151 (Brillantschwarz), E 122 (Azorubin), E 127 (Erythrosin), E 102 (Tartrazin) und E 110 (GelborangeS). Bei empfindlichen Menschen können Allergien ausgelöst werden. Wesentlich gefährlicher wird es bei geplatzten Eiern, weil dadurch leichter Keime eindringen können. Gänzlich ungefährlich sind gefärbte Eier aus natürlichen Farben. Sie sind meist ein wenig blasser.

Wie lange halten sich hartgekochte Eier?

Bis zu zwei Wochen halten sich hartgekochte Eier im Kühlschrank, wenn die Schale keine Risse hat. Der DGE zufolge halten sich unbeschädigte fertig gefärbte Eier aus dem Supermarkt bei Zimmertemperatur sogar bis zu drei Monaten. In der Farbe stecken Harze, die die Schale versiegeln und das Eindringen von Keimen verhindern.

Kann man das Ei trotz Eiweißverfärbung noch essen?

Verfärbtes Eiweiß kann unbedenklich verzehrt werden, wenn Lebensmittelfarbe verwendet wurde. Das passiert häufig, wenn die Schale beim Kochen aufgesprungen ist. Ein grüner Rand um das Eidotter bedeutet, dass das Ei länger als 10 Minuten gekocht wurde. Eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und Schwefelverbindungen im Eiweiß führt dazu, dass grünlich aussehendes Eisensulfid entsteht. Doch keine Sorge, das ist nicht gesundheitsschädlich.

Gibt es einen Frischetest für rohe Eier?

Ja, den gibt es. Laut DGE bleiben frische rohe Eier in kaltem Wasser am Boden liegen, weil sie nur kleine Luftblasen enthalten. Eier, die schon über 14 Tage alt sind, schweben fast senkrecht im Wasser, sie sollten schnell verbraucht werden, allerdings nicht mehr für rohe Speisen. Und schwimmt das Ei und ragt oben aus dem Wasser, ist es mit etwa zwei Monaten zu alt zum Verzehr.

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