Erkältung - Wen trifft es eher?

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Wenn es draußen kalt und nass wird, steigt auch das Erkältungsrisiko. Ein gesundes Immunsystem wird gut damit fertig – ist es jedoch geschwächt, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Besonders betroffen sind Kinder, Senioren und Schwangere.

Erkältungszeit

Erkältungsrisiko bei Kindern

Egal ob Schule oder Kindergarten: Wo viele Kinder sind, finden sich auch viele Erkältungserreger. Wie Kinder auf diese reagieren, ist unterschiedlich: Im Kindesalter ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet und wird immer wieder mit zahlreichen Erregern konfrontiert, die der Körper noch nicht kennt. Wiederkehrende Infekte sind bei Kindern also normal. Da der kindliche Organismus auf Krankheiten und Medikamente jedoch anders reagiert als Erwachsene, suchen Sie den Rat Ihres Arztes.

Erkältung bei Senioren

Auch Senioren sind eher von einer Erkältung betroffen, denn Körper und Immunsystem werden im Alter schwächer. Erkältungen greifen das Immunsystem nicht nur schneller an, sondern fallen auch schwerer aus. So reagiert das Immunsystem langsamer auf Infekte und Erreger können sich dadurch schneller ausbreiten. Oft fehlt es an Vitamin D, welches für das Immunsystem notwendig ist. Auch die Schleimhäute werden für Krankheitserreger angreifbarer, zusätzlich erschweren chronische Erkrankungen Abwehr- und Heilungsprozess. Nehmen Sie eine Erkältung also ernst, um Folgekrankheiten zu vermeiden.

Schwangerschaft und Erkältung

Während der Schwangerschaft ist das Immunsystem grundsätzlich geschwächt, denn durch die hormonelle Umstellung erbringt der Körper Höchstleistungen. Das Immunsystem arbeitet nur abgeschwächt, um den Embryo als Fremdkörper nicht automatisch abzustoßen. Erkältungen während der Schwangerschaft sind deshalb nicht selten: Eine normale Erkältung wird Ihrem Kind nicht schaden. Verschlimmern sich die Symptome jedoch oder tritt Fieber auf, gehen Sie umgehend zum Arzt auf und sprechen Sie die Medikamenteneinnahme immer ab!

Erkältungsrisiko mindern

Mit wenigen Tipps können Sie Ihr Immunsystem stärken: Dazu zählen das Meiden von Keimherden, Handhygiene, ausreichend Schlaf, viel trinken, Spaziergänge an der frischen Luft und vitaminreiche Ernährung.

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