Ein Vollbad bewirkt wahre Wunder - Teil 2

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Nicht nur Wellnessritual

Das Vollbad hat jedoch nicht nur eine entspannende Wirkung auf Körper und Geist und dient als Wellnessritual. Im Gegenteil, ein Vollbad kann verschiedene Wirkungen – auch heilende – auf den Menschen haben:

Erkältung:

Öle zum Baden

So kann ein heißes Vollbad eine beginnende Erkältung einfach „wegbaden“. Durch die Wärme wird unter anderem die Schleimhaut besser durchblutet und die Virenvermehrung gedrosselt. Wenn die Erkältung bereits fortgeschritten ist, lindert ein Vollbad die typischen Erkältungsbeschwerden. Außerdem können Badezusätze wie Heublumenextrakt den Effekt unterstützen. Anschließend sollten Sie sich ins warme Bett legen und schlafen. Wichtig: Vollbad bei Fieber ist tabu, da ein heißes Bad für den Körper zu anstrengend ist.

Durchblutungsstörungen:

Auch bei Durchblutungsstörung kann ein Vollbad helfen. Mit Hilfe von Wasser und Salz wird nicht nur Ihr Wohlbefinden gesteigert. Es bringt auch eine Linderung u.a. für Durchblutungsstörungen oder Stoffwechsel- und Rheumabeschwerden und kann Mattheit oder erschlafftes Gewebe verbessern.

Gewusst wie: Während Sie die Badewanne mit Wasser füllen, sollten Sie ein Kilo Salz mit warmem Wasser in einem Eimer gut verrühren (Bei Menschen mit Schuppenflechte sollten zusätzlich noch eine Messerspitze Kalium und Magnesium ins Wasser hinzugefügt werden). Wenn sich das Salz im Wasser gelöst hat und keine Rückstände mehr vorhanden sind, kann dieses zum Badewasser zugefügt werden. Nun legen Sie sich für maximal 15 Minuten in dieses wirkungsvolle und lindernde Vollbad. Nach der maximalen Badezeit sollten Sie das Salzwasser mit Hilfe der Brause gut abwaschen. Den entspannten Körper in den Bademantel einwickeln und für eine halbe Stunde auf dem Sofa oder Bett ruhen.

Pilzinfektion:

Sitz-, aber auch Vollbäder können wahre Wunder bei einer Pilzinfektion der Scheide bewirken. Sie wirken entzündungshemmend, wenn Sie unter anderem Salbei, Schafgarbe, Kamille oder Eichenrinde in das Badewasser geben.

Tipps für die Haut

Vieles und langes Baden lässt die Haut austrocknen, deshalb sind hier einige Tipps, wie Sie richtig baden.

  • Zu lange oder zu heiße Bäder sind tabu: höchstens zweimal pro Woche und das nicht länger als 20 Minuten. Regel: Je trockener die Haut, desto kürzer das Bad. Denn der natürliche Schutzfilm der Haut leidet, sie juckt und spannt, wird rauh und rissig
  • Badezusatz für normale Haut: Pflegebäder auf Öl-, Milch- oder Cremebasis
  • Badezusatz für fettige Haut: leichtes austrocknen der Haut durch Dusch- oder Badegele
  • Badezusatz für trockne Haut: Produkt mit rückfettenden Bestandteilen (Badeöl)
  • Badezusatz für unreine Haut: Kräuter-Mix aus getrocknetem Lavendel, Thymian und Eichenrinde

 

Lesen Sie hier den ersten Teil zu Ein Vollbad bewirkt wahre Wunder.

 

Abbildung: Mid section of a woman pouring oil from bottle onto palm © Trinette Reed - Fotolia

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