Bluthochdruck – Symptome und Therapiemöglichkeiten

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Was ist Bluthochdruck?

Die Arterielle Hypertonie, oder umgangssprachlich Bluthochdruck, ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein systolischer Blutdruck (Systole beschreibt die Pumpleistung des Herzens) von mindestens 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck (Diastole beschreibt die Entspannungs- und Füllungsphase) von mindestens 90 mmHg als Hypertonie. Das bedeutet normale Blutdruckwerte liegen unter 140/90 mmHg. Mediziner schätzen, dass etwa 10-50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Bluthochdruck leidet. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit des Bluthochdrucks stark zu. Folgen eines nicht oder unzureichend behandelten Hochdrucks können unter anderem sein: Schlaganfall, Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt, Herzschwäche und Nierenversagen.

Tipps zur Behandlung von  Bluthochdruck Ursachen von Bluthochdruck

  • Störungen des Hormonsystems, des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Nieren
  • Vererbung
  • Weitgehend unbekannte Faktoren

Symptome

Das Tückische am Bluthochdruck ist, dass die Hypertonie oft symptomlos verläuft – damit bleibt sie erst einmal unentdeckt. Allerdings kann sich Bluthochdruck auch in uncharakteristische Beschwerden äußern wie z.B. morgendliche Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Nasenbluten, Abgeschlagenheit und Schlaflosigkeit. Bei stark erhöhtem Blutdruck können Luftnot bei Belastung, Herzschmerzen (Angina pectoris) und Sehstörungen auftreten.

Weitere Anzeichen können sein: Extreme Veränderungen

  • des Durstgefühls,
  • bei der Häufigkeit des Wasserlassens,
  • bei Schweißabsonderung oder
  • Belastungsfähigkeit

Bluthochdruck wird mit wiederholten Druckmessungen diagnostiziert. Ergänzend werden das Herz, der Stoffwechsel, die Nieren, eventuell auch die Augen überprüft.

Therapiemöglichkeiten

Medikamente:

Ein zu hoher Blutdruck kann durch eine medikamentöse Behandlung gesenkt werden. Dazu müssen aber neben der Blutdruck-Therapie auch alle anderen beeinflussbaren Risikofaktoren identifiziert und reduziert werden.

Veränderung des Lebensstils:

  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Alkoholkonsum minieren
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  • Ernährungsumstellung
  • Sport: regelmäßige körperliche Aktivität (v.a. Ausdauersportarten wie Schwimmen und Laufen)
  • Vermeidung von zu viel Stress (z.B. durch Entspannungstechniken)
  • Konsum von Kochsalz einschränken
  • Ausreichend Kalium zu sich nehmen, d.h. vor allem mehr Obst und Gemüse essen
  • Vermehrt Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen (z.B. Atlantischer Lachs, Sardellen, Sardinen)

 

Bildlizenz © Sven Hoppe - Fotolia

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