Bewegungstipps für Schwangere - Teil 2

Autor:   ·  

Kombination aus Entspannung und Gymnastik

Gymnastik

Nehmen Sie an einer Schwangerschaftsgymnastik teil. In diesen Kursen lernen Sie Übungen, die auf die Geburt vorbereiten und beim Entspannen helfen. Durch gymnastische Übungen trainieren Sie gezielt bestimmte Körperzonen für die Belastungen der Schwangerschaft und der Geburt. Durch die Übungen können Sie Rückenschmerzen und Thrombosen entgegenwirken. Außerdem können Wassereinlagerungen und andere Schwangerschaftsbeschwerden vermieden werden. Zugleich bereiten Sie Ihre Gelenke auf die Mehrbelastung vor.

Entspannungsübungen

Entspannung in der Schwangerschaft

Ideal sind vor allem Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training und Yoga. Wobei vor allem Yoga eine effektive Kombination aus Entspannung und gymnastischen Übungen bietet. Wenn Sie beispielsweise ein Yogaprogramm machen, das aus dynamischen Bewegungen besteht und verbunden ist mit tiefer, ruhiger Atmung sowie mit Stellungen, die den Körper auf verschiedene Weise strecken, drehen und pressen, bleibt kein Körperteil unberührt. Sie lernen, gezielt Muskeln zu entspannen. Das ist wichtig während der Wehen und hilft dabei, die Schmerzen gut zu bewältigen. Mit der richtigen Atemtechnik wird Ihr Baby besser mit Sauerstoff versorgt. Extratipp: Es gibt auch Yoga-Kurse speziell für Schwangere.

Wichtig ist, dass Sie daran denken, dass Sport Flüssigkeit verbraucht. Daher sollten Sie reichlich Wasser trinken; mindestens 1,5 bis 2 Liter.

 Sportarten, auf die Sie verzichten sollten

  • Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo oder Boxen
  • Abenteuerliche Aktivitäten wie Drachenfliegen, Fallschirmspringen und Tauchen
  • Unfallträchtige Sportarten wie Mannschaftsspiele, Alpiner Skilauf und Reiten
  • Körperliche Anstrengungen über 2000 bis 2500 m Höhe

Grundsätzlich gilt für Sport und Bewegung in der Schwangerschaft: Übertreiben Sie es nicht! Denn es sollten in der Zeit weder neue Rekorde aufgestellt noch übertriebener Ehrgeiz an den Tag gelegt werden. Schließlich leistet der weibliche Körper ohnehin schon Schwerstarbeit. Wichtig ist außerdem, dass Sie – falls Sie bereits problematische Schwangerschaften oder Fehlgeburten hinter sich haben – Ihre sportlichen Aktivitäten unbedingt vorher mit Ihrem Arzt absprechen.

Hier geht es zu Bewegungstipps in der Schwangerschaft - Teil 1. 

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird niemals veröffentlicht oder verteilt.