Die richtige Beschäftigung für Hauskatzen

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Hauskatzen brauchen Beschäftigung, Abwechslung und Unterhaltung, damit sie zufrieden sind. Denn sind sie nicht ausgelastet, wird auf der Suche nach Beschäftigung in der Wohnung vieles zerstört oder zerkratzt. Auch bei Freigängerkatzen sollten Spieleinheiten ein fester Bestandteil im Zusammenleben zwischen Mensch und Stubentier sein.

Spiele für Katzen

Selbstgebastelte Spiele

  • Kugeln aus Alufolie – aber nicht zu klein wegen der Gefahr des Verschluckens
  • Kapseln aus Überraschungseiern mit Reis oder unterschiedlichen kleinen Gegenständen füllen – die verschiedenen Geräusche sind für Katzen interessant
  • Jede Art von Schnüren, Paketschnur, Wolle, Bast
    Aber Vorsicht: Nur unter Aufsicht damit spielen lassen und nach dem Spielen unerreichbar wegräumen, denn neben der Gefahr des Strangulierens können Katzen Schnüre auch fressen!
  • Kastanien
  • Walnüsse
  • Korken
  • Tischtennisbälle, Tennisbälle
  • Kartons zum Verstecken, zum Zerrupfen, Kartons mit Löchern zum Pföteln

Spiele aus dem Zoofachhandel

Unterhaltung für meine Hauskatze

  • Fellmäuse aller Art, Stehaufmäuse, quietschende Mäuse, aufziehbare Mäuse
  • Angelspielzeug: z.B. eine Angel mit Lederbändchen, mit Federn, mit einem Plüschtier
  • Kuschel- und Rascheltunnel zum Verstecken und zum akustischen Reiz
  • Kratzspielzeug aus Sisal
  • Katzenminze-Spielzeug

Visuelle Reize schaffen

Katzen liegen zwar viel Zeit nur herum, schlafen aber nicht. Schaffen Sie für diese Zeit optische Reize, indem Sie z.B. die Sitz- und Liegeplätze an Fenstern einrichten – so kann der Stubentiger beobachten, was draußen los ist. Auch ein Aquarium bietet den Katzen einen visuellen Reiz. Doch Vorsicht: Selbstverständlich ist ein offenes Goldfischglas nicht zu empfehlen.

Bewegungsmöglichkeiten

Klettermöglichkeiten sind gerade bei Wohnungskatzen extrem wichtig. Die wichtigsten Kriterien für einen katzengerechten Kletterbaum sind u.a.:

  • Durchgehende Kletterstrecke ohne behindernde Zwischenbretter
  • Stabilität und Standfestigkeit des Baums
  • Abstieg für kleine und nicht zu steile Sprünge (ca. 100 cm, 45 Grad Winkel)
  • Sichere Aussichtsplätze

 Neben Klettermöglichkeiten brauchen Katzen auch Kratzstellen. Sie wollen Materialen, bei denen ordentlich die Fetzen fliegen: grobe rissige Rinde, weiches Holz und grobstrukturierte Natur-Textilien. Gute Kratzstellen liegen z.B. am Weg vom Schlafplatz zum Fressnapf. Achten Sie auch hier auf Stabilität, ausreichende Höhe (etwa 120 cm) und katzenfreundliches Material wie beispielsweise ein Fußabstreifer aus Sisal oder Kokosfaser.

Aktives Spielen

Katzenexperten empfehlen eine tägliche abendliche Spielrunde von mindestens 20 Minuten. Da Katzen Lauerjäger sind, sollten Sie vor der Spielrunde für Deckungsmöglichkeiten sorgen: Seitlich liegende Kartons, ein Teppich oder eine Decke zu großen Falten aufgeworfen oder ein umgedrehter Wäschekorb bieten Versteckmöglichkeiten.

Bildlizenz: Fotolia.de - © maksymowicz

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