Allergien im Sommer: Mücken, Bienen und Sonne

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Pünktlich zum Sommerbeginn starten auch typische Sommerallergien in die Saison, die das Leben der Betroffenen schwer machen. Im ersten Teil unserer Reihe „Sommerallergien“ erfahren Sie alles Wichtige über allergische Reaktionen bei Mücken- und Bienenstichen sowie bei Sonneneinstrahlung.

Mückenstiche

Warum Mücken stechen:

Mückenweibchen brauchen Blut, um sich fortzupflanzen. Im Blut stecken Proteine, die für die Entwicklung der Eier wichtig sind. Besonders gern mögen sie Schweißgeruch, vor allem aber Fußschweiß. Deshalb stechen Mücken oft in Unterschenkel und Fußgelenke. Außerdem richten sich Mücken nach der Körpertemperatur: Sie bevorzugen Menschen, die weder besonders warm noch besonders kalt sind.

so schützen Sie sich gegen Sonnenallergie und InsektensticheReaktionen auf Mückenstiche:

·         Anschwellungen

·         Hautrötungen

·         Quaddeln

·         Unerträglicher Juckreiz

Doch neben diesen typischen Auswirkungen kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen wie:

·         Schmerzen

·         Bildung einer flüssigkeitsgefüllten Blase

·         Großflächige Rötung und Schwellung

·         Fieber

Allergische Reaktion:

Auslöser der allergischen Reaktion ist das Eiweiß im Mückenspeichel. Zwar sind die Folgen nicht lebensbedrohlich, aber für die Betroffenen sehr unangenehm. Beim Stechen sondern Mücken einen Stoff ab, der die Gerinnung des Blutes verhindert, was bei vielen Menschen eine allergische Reaktion hervorruft wie heftiger Juckreiz und Schwellungen. Außerdem können die Stiche schmerzhafte Entzündungen hervorrufen, wenn Mücken z.B. vor dem Stechen im verschmutzten Gewässer gebrütet haben.

Bienen

Medizinern zufolge reagieren bundesweit etwa drei Millionen Menschen allergisch auf die im Insektengift enthaltenen Enzyme von Bienen, Wespen und Co. Innerhalb weniger Minuten kann es zu typischen allergischen Beschwerden kommen und weitreichende Folgen haben.

Allergische Reaktionen auf Insektengift, z.B.:

·         Schmerzhafte, großflächige rötliche Schwellungen

·         Schwellungen oder Hautausschläge im Gesicht

·         Kribbelgefühle an Händen und Füßen

·         Schwindel, Übelkeit, Erbrechen

·         Atemnot

·         Zittern

Im schlimmsten Fall kann es zu einem allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit und Atem- und Kreislaufstillstand kommen, der bei ausbleibender Behandlung sogar tödlich enden kann.

4 Schweregrade:

Grad O: örtliche Reaktion, die schwerwiegend und größer ist als eine Handfläche

Grad I: Reaktion geht über örtliche hinaus, allgemeiner Juckreiz, Übelkeit und Erbrechen

Grad II: wie bei Grad I plus Symptome wie ein Engegefühl im Brustkorb, geschwollene Lippen und Augenlider, Atemnot, Schwindel

Grad III: Symptome wie bei Grad II, zudem Todesangst, Benommenheit, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, verwaschene Sprache

Grad IV: entspricht dem allergischen (anaphylaktischen) Schock – hierbei treten Symptome der drei ersten Schweregrade auf sowie starker Blutdruckabfall, Blauverfärbung der Lippen und Bewusstlosigkeit

Sonnenallergie

Genau genommen gibt es in der Medizin die Bezeichnung „Sonnenallergie“ nicht. Doch umgangssprachlich wird sie für eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen genutzt. Das sind Erkrankungen, bei denen das Sonnenlicht eine besondere Rolle spielt, insbesondere der UV-Anteil des Lichts. Die häufigste Erkrankung ist die Polymorphe Lichtdermatose – auch Sonnenekzem genannt. Etwa 10 Prozent der Mitteleuropäer leiden daran. Die genauen Ursachen sind jedoch noch nicht geklärt.

Symptome:

Die Symptome zeigen sich zumeist, wenn die Haut eine ungewohnt hohe Dosis Sonnenstrahlen abbekommt (z.B. bei Frühlingssonne oder zu Beginn eines Strandurlaubs im Süden)

·         Juckreiz

·         Fleckige Hautrötungen

·         Bläschen oder Knötchen

·         Reizungen verschwinden innerhalb einiger Tage, wenn die Haut nicht erneut einer starken UV-Strahlung ausgesetzt wird

·          Betroffen sind nur Stellen, die von der Sonne beschienen werden

Weitere Lichtdermatosen:

·         Mallorca-Akne

·         Fotoallergische Reaktion

·         Fototoxische Reaktion

·         Licht-Nesselsucht

 

Bildlizenz: © Benicce - Fotolia.com

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