Allergien im Sommer: Mücken, Bienen und Sonne - Teil II

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Schutzmaßnahmen und Handlungsempfehlungen bei Sommerallergien

Im 2. Teil unserer „Sommerallergien“-Reihe erfahren Sie Schutzmaßnahmen und Handlungsempfehlungen bei Mücken- und Bienenstichen sowie sonnenempfindlichen Menschen.

Mücken Mücken und Zecken im Sommer

Schutzmaßnahmen vor Mückenstichen:

  • Spaziergänge an stehenden Gewässern meiden
  • Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen
  • Keine dunkle Kleidung tragen
  • Auf Parfüms und stark duftende Kosmetika verzichten
  • Fliegengitter an Fenstern oder Moskitonetze über dem Bett anbringen
  • Darauf achten, dass Moskitonetze und Fliegengitter intakt sind; kaputte Stellen mit Klebeband abdichten
  • Mückenschutzmittel auf die Haut auftragen (Wirkung lässt nach ein paar Stunden nach)

Handlungsempfehlungen bei Mückenstichen:

  • Nicht aufkratzen, es könnten Bakterien in die Wunde gelangen und zu einer Infektion kommen
  • Mit Eispackungen kühlen
  • Salben und Gels auftragen, die z.B. Antihistaminika oder Menthol-Lösung enthalten (lindert Juckreiz)
  • Arzt aufsuchen, wenn Mückenstich nicht abheilt

Bienen

Schutzmaßnahmen vor Bienenstichen:

  • Griffbereites Notfallset (beinhaltet Medikamente wie Adrenalin, ein Cortisonpräparat und Antihistaminikum) sowie Allergiepass bei sich haben
  • An das Gift gewöhnen: spezifische Immuntherapie kann Ursache einer Allergie gezielt bekämpfen
  • Auf Barfußgehen auf Wiesen verzichten
  • Früchte, Süßspeisen und Getränke aufmerksam verzehren
  • Getränkedosen, Gläser und Flaschen abdecken
  • Abfallbehälter gut verschlossen halten
  • Auf grelle, bunte Kleidung verzichten; besser dezente Farben tragen
  • Kopfbedeckung tragen
  • Auf stark parfümierte Cremes mit Duftstoffen, Haarsprays und Parfum verzichten
  • Fliegengitter an Fenstern anbringen
  • Keine hektischen Bewegungen
  • Insektenschutzmittel auftragen

Handlungsempfehlungen bei Bienenstichen:

  • Stachel nach Stich so schnell wie möglich ziehen
  • Betroffene Stelle kühlen
  • Arzt aufsuchen, wenn Symptome einer allergischen Reaktion auftreten

Sonnenallergie

Schutzmaßnahmen bei Sonnenallergie

  • Haut nicht zu abrupt intensiver Sonne aussetzen
  • UV-Schutz durch richtige Kleidung wie: Sonnenhut, Blusen, Hemden oder Hosen
  • Mittagssonne meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr lieber im Schatten aufhalten
  • Sonnencreme: Unbedeckte Hautstellen dick mit Lichtschutzmittel (Lichtschutzfaktor 30 oder höher) eincremen; möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen; rechtzeitig auftragen; immer wieder nachcremen
  • Auch hinter Fenstern schützen

Handlungsempfehlungen bei Sonnenallergie

  • Entzündungshemmende Cremes oder Lotionen gegen akute Symptome auftragen
  • Weitere Sonneneinstrahlung meiden
  • Dermatologen aufsuchen: Arzt verschreibt auch entzündungshemmende, cortisonhaltige Mittel zum Auftragen auf die Haut
  • Betroffene Hautstellen kühlen, zum Beispiel mit feuchten Umschlägen oder Kühlaggregaten aus der Apotheke. Aber: Eis nicht direkt auf die Haut legen, sonst drohen Erfrierungen!
  • Gewöhnungstherapie: Schrittweise an Licht zu gewöhnen, indem Sie Ihre Haut frühzeitig und oft, aber immer nur für sehr kurze Zeit der Sonne aussetzen.

 

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