Akupunktur – diese Therapien sind anerkannt

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AkupunkturDas Wort Akupunktur leitet sich aus den lateinischen Wörtern „acus“ für Nadel und „punkctio“ für Stechen ab. Damit ist auch schon das Vorgehen beschrieben: Mittels Akupunktur werden bestimmte Punkte am Körper mit feinen Nadeln stimuliert – mit dem Ziel, eine aktivierende oder beruhigende Wirkung hervorzurufen und die Lebensenergien wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Über eine Akupunkturbehandlung wird versucht, den Körper auszugleichen und Harmonie zwischen Geist und Umwelt herzustellen. Eine solche Therapie ruft dabei meistens kaum Nebenwirkungen hervor und wird immer häufiger ergänzend zur Schulmedizin angewendet.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Akupunktur bei mehr als 40 Krankheitsbildern als wirksame Therapieform anerkannt. Inzwischen übernehmen auch Krankenkassen bestimmte Akupunktur-Therapien. Dabei muss der Akupunkteur von der Kasse anerkannt sein und die Akupunktur zum Leistungsprofil der Krankenkasse passen. Ausschlaggebend ist auch das Beschwerdebild des Patienten.

Anerkannte Therapieformen durch die Weltgesundheitsorganisation

Folgende Punkte sind Teil der Liste der Erkrankungen, die laut WHO für eine Therapie mit Akupunktur anerkannt sind: Akupunktur kann bei sogenannten Gastrointestinalen Erkrankungen angewendet werden. Dazu zählen beispielsweise Magen-Darm-Störungen, Hepatitis, Reizdarm oder Morbus Crohn. Akupunktur ist auch als Therapie bei urologischen Erkrankungen wie Reizblase, Impotenz oder Harninkontinenz anerkannt. Ebenso werden gynäkologische Krankheitsbilder, darunter Brustkrebs oder sexuelle Funktionsstörungen über Akkupunktur therapiert. Auch zur Geburtseinleitung, zur Geburtsvorbereitung und bei Schwangerschaftsbeschwerden können Sie sich mit Akupunktur therapieren lassen.

Auch bei folgenden Krankheitsbildern findet Akupunktur Anwendung:

  • Rückenschmerzen, Kniebeschwerden und Arthrose
  • Erkrankungen des Atmungssystems wie Nasennebenhöhlenentzündung, akuter Schnupfen oder Mandelentzündung
  • Augenerkrankungen
  • Heuschnupfen und Allergien
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen oder Bluthochdruck
  • Schwindel und Tinnitus
  • Neurologische Erkrankungen, darunter Migräne und Spannungskopfschmerzen, Gesichtsschmerz, Phantomschmerz oder Lähmungen
  • Hauterkrankungen wie Nesselsucht und Neurodermitis
  • Psychische und psychosomatische Störungen wie depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Unruhe- und Erschöpfungszuständen oder Bulimie
  • Achillessehnenentzündung

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