Abnehmen mit der ganzen Familie - Tipps für eine gesunde Ernährung

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Immer mehr übergewichtige Familien

Es gibt immer mehr Familien, in denen alle Mitglieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger an Übergewicht und Fettsucht. Studien besagen sogar, dass das Übergewicht von Kindern in den letzten 20 Jahren um 50 Prozent zugenommen hat. Insbesondere bei stark übergewichtigen Heranwachsenden besteht erhebliche Gefahr an Bluthochdruck, Gelenkproblemen und an Vorformen von Alterszucker zu erkranken. Doch nicht nur körperliche Leiden sind die Konsequenz – auch für die Psyche sind die Gewichtsprobleme belastend.

Eltern sind Vorbilder

Sport mit Kindern

Die Eltern spielen sowohl bei der Ernährung als auch bei der körperlichen Bewegung eine entscheidende Rolle. Schließlich sind sie es, die den Kindern vorleben, was „normal“ ist und was nicht. Wichtig ist, dass die ganze Familie den Lebensstil ändern muss! Das bedeutet in den meisten Fällen eine Ernährungsumstellung hin zu ausgewogener, vollwertiger Kost sowie mehr Bewegung – auch spielerisch – in den Alltag zu bringen.

Ernährungsumstellung

Ein Familienleben zeichnet sich häufig durch Rituale aus wie beispielsweise das tägliche Abendbrot, bei dem alle Mitglieder zusammen am Tisch sitzen und von ihrem Tag erzählen. Solche Rituale sind wichtig. Bei ihnen können Sie anfangen, kleine, fast unmerkliche, Änderungen in der Ernährungsumstellung vorzunehmen:

  • Warme Mahlzeiten zu festen Zeiten einnehmen
  • Vor dem Essen reichlich trinken, um den Magen zu vorfüllen
  • Langsam Essen und gut Kauen
  • Essen nicht mit anderen Dingen verknüpfen wie Fernsehen oder Lesen
  • Kochen Sie mit weniger Butter
  • Hähnchen- bzw. Putenfleisch ist anderen Fleischsorten immer vorzuziehen
  • Verzichten Sie auf die Panade und frittiertes Essen
  • Benutzen Sie die Bratpfanne so selten wie möglich, besser ist es, Gemüse zu dünsten
  • Verzichten Sie auf die Fritteuse – bereiten Sie die Pommes Frites lieber im Backofen zu
  • Kochen Sie selbst und verzichten Sie so weit wie möglich auf Fertigprodukte
  • Benutzen Sie kleinere Teller, bei denen die Portionen automatisch größer erscheinen
  • V.a. Säfte und Limonaden sind Zuckerbomben. Besser sind Wasser, Tees und Schorlen

Besonders wichtig ist, die kleinen fettigen und süßen Snacks zu vermeiden. Anstatt die Schokolade in Sichtweite zu haben, sollten Sie eine Schüssel Obst auf den Tisch stellen. Das gleiche gilt für den Küchenschrank: Sorgen Sie dafür, dass als Snack z.B. ein hartgekochtes Ei oder ein Quark vorhanden ist.

Tipp:

Um den Kindern keinen falschen Eindruck zu vermitteln, verteufeln Sie nicht einzelne Nahrungsmittel wie Torte, Schokolade oder den Hamburger. Denn Heranwachsende müssen lernen, selbst Entscheidungen zu treffen – auch was ihre Ernährung angeht.
Geben Sie Ihnen auf den Weg: Nichts ist verboten, das Maß ist entscheidend!

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