7 Tipps für einen gesunden Darm - Teil 2

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Im ersten Teil unserer Tipps für einen gesunden Darm haben Sie erfahren, warum ein gesunder Darm wichtig ist. Um Erkrankungen zu vermeiden, sind hier weitere Tipps, die helfen, den Darm fit zu halten.

3. Regelmäßige Bewegung

  • Machen Sie dreimal in der Woche 30 bis 40 Minuten lang Ausdauersport. Denn beim Laufen, Radfahren oder Nordic Walken wird die Durchblutung gesteigert – auch die des Darms. Dadurch verbessert sich die Verdauung.

Bewegung und Sport für einen gesunden Darm

4. Übergewicht vermeiden

  • Nicht nur für das Wohlbefinden sollten Sie Übergewicht vermeiden. Auch für den Darm ist Normalgewicht gesund. Denn wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko, Darmerkrankungen zu bekommen.

5. Verstopfung richtig behandeln

  • Wenn Sie mindestens drei Tage lang keinen Stuhlgang gehabt haben, leiden Sie unter Verstopfung.
  • Tipps gegen Verstopfungen: Morgens auf nüchternen Magen einen halben Liter warmes Wasser ohne Kohlensäure trinken oder ein paar Löffel Weizenkleie essen, die über Nacht in Wasser eingeweicht waren. Auch Tees, die ätherische Öle enthalten wie Kamillentee oder Pfefferminztee helfen, da sie die Durchblutung des Darms verbessern und so auch die Verdauung.
  • Finger weg von Abführmitteln oder Abführtees. Denn diese können die Darmschleimhaut reizen und zu Entzündungen, auch zur Entstehung von Geschwüren, führen.
  • Wenn Sie öfter Schmerzen, Blähungen oder andere Beschwerden haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen.

6. Durchfall ärztlich abklären

  • Wenn Sie länger als drei Tage Durchfall haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren, um die Ursache für den Durchfall abklären zu lassen.
  • Trinken Sie mindestens drei Liter Flüssigkeit am Tag, um den Flüssigkeitsverlust durch den wässrigen Stuhlgang auszugleichen. Als Getränke eigenen sich besonders Wasser und schwarzer Tee. Auch das Hausmittel Salzstangen hilft, denn sie gleichen den Salzverlust wieder aus. Zwieback und geriebene Äpfel helfen dabei, die Darmtätigkeit wieder zu normalisieren.

7. Jährlicher Test

  • Ab dem 30. Lebensjahr sollten Sie jedes Jahr den Hämokkulttest durchführen lassen. Bei dem Test wird der Stuhl von drei verschiedenen Tagen über Teststreifen auf Blutspuren untersucht. Dabei lassen sich Darmerkrankungen früh erkennen. Als Risikopatient, bei dem Darmerkrankungen in der Familie liegen, sollte zusätzlich eine Darmspiegelung gemacht werden.
  • Die Darmspiegelung wird ab dem 50. Lebensjahr auch nicht erblich Vorbelasteten jährlich empfohlen. Bei dieser Untersuchung können Veränderungen wie Darmpolypen, Darmdivertikel, Entzündungen und Tumore früh erkannt und zum Teil auch gleich beseitigt werden.

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